Sebastian Silveira

Der irrationale, und doch offensichtlich gewöhnliche Hang des Betrachters, Maschinen, und sogar einfache Objekte zu vermenschlichen, diese mit gewissen Verhaltensweisen zu identifizieren, resultiert in einer interessanten Wechselwirkung zwischen (kinetischem) Objekt und Betrachter. Die Umwelt dieser Interaktion lege Ich fest, sowie den groben Rahmen der Interpretationsebene, doch die Aspekte und Varianzen der persönlichen subjektiven Interaktion bieten selbstverständlich noch eine Vielfalt an Möglichkeiten.

So kann ein Eingriff in die Charakterzüge eines Gegenstandes, durch die Offensichtlichkeit und Sichtbarkeit eines rudimentären Mechanismus, zu einem scheinbar natürlichen Teil des Wesens werden, aber auch als gewalttätiger Eingriff in ein Bewegungsmuster verstanden werden. Das Verschleiern einer Funktionsweise kann "freien Willen" indizieren, und somit durch scheinbare Abwesenheit zum zentralen emotionalen Charakter eines augenscheinlich leblosen Objektes werden. Durch die Offensichtlichkeit eines an sich gesteuerten Ablaufes aber, wird diese Emotionalität dann wieder ad absurdum geführt.